28.07.2020-8:40
Longetraining mit Sattel bei Amystia
Nachdem Ally heute den ganzen Tag in der Stadt ist, habe ich das Training der kleinen Stute übernommen. Nach einigen kleinen Zickereinen beim Satteln habe ich beschlossen, sie nicht weiter im Schrittreiten zu trainieren, sondern eine Longierstunde mit ihr einzulegen. Nach anfänglichen Problemen von Tempomäßigung haben wir nach ein paar Runden eine ordentliche Runde Schritt und nach ein paar weiteren Runden ordentlichen Trab an der Longe mit Sattel hinbekommen, wobei sie von Runde zu Runde besser auf meine Kommandos reagiert hat. 

29.07.2020-12:47
Bodenarbeit und Doppellongetraining bei Ally
Nachdem ich mir gestern in der Stadt eine Doppellonge gekauft hatte, nahm ich mir heute vor sie bei Mirabel auszuprobieren. Aber zuerst mussten wir das Putzen und Tresen, sowie das Sattel überstehen, dass wie sich herausstellte, nicht so schlecht verlief. Nach ein paar Zickereien beim Satteln und Trensen, gingen wir in die Reithalle und ich fing an am Boden etwas mit ihr zu Trainieren. Am Anfang schien Mirabel das Gewicht des Sattels zu stören, doch nach einer Weile begann das Training ihr wirklich Spaß zu machen und sie vergaß den Sattel. Nachdem Training trenste ich sie ab und nahm ihr auch den Sattel ab, was sie sich ohne Blödereien machen ließ. Danach ging ich mit ihr noch kurz auf den Platz und probierte die Doppellonge aus, mit der Mirabel sich erstaunlich schnell anfreunden konnte. In der Zeit, die wir mit der Longenarbeit verbracht hatten, arbeiteten wir noch weiter an ihrem Schritt und Trab, und korrigierten einige Fehler. Nach unserem sowohl für Mirabel, als auch für mich anstrengenden Training, muss ich sagen, dass ich echt stolz auf die heutigen Fortschritte unserer Maus bin. Insgesamt haben wir bis 15:13 trainiert (die Pause am Putzplatz eingeschlossen).

30.07.2020-11:05
Geführtes Schrittreiten mit Amystia
Nach dem tollen Training gestern haben Ally und ich beschlossen, die Kleine heute wieder zu reiten. Meine Schwester sattelte und trenste Mirabel für mich und half mir beim Aufsteigen. Das Aufsteigen ging, da Ally Mirabel festhielt, erstaunlich gut, aber da ich mir trotzdem nicht hundertprozentig sicher war, führte Ally mich im Schritt in der Halle, während ich obendrauf saß. Mirabel hat einen tollen Schritt der sehr bequem ist, nur wenn man sie versucht anzuhalten ist sie sehr zickig geworden und hat sich gegen den Zügel gewehrt, sodass ich froh war nicht allein zu sein. Bis einer von uns mit Mirabel allein trainieren kann, wird es wohl noch etwas dauern, aber zumindest haben wir heute das Schrittreiten ohne weitere Vorkommnisse und Stürze hinter uns gebracht. Leider ist uns jetzt schon klar, dass wir für Mirabel einen Bereiter werden suchen müssen, da keiner von uns beiden in der Lage ist, Mirabel so auszubilden dass sie ihr volles Potenzial nutzen kann. 

31.07.2020-12:48
Entspannter Nachmittag mit Ally
Nach den gestrigen Reitversuchen machten wir heute eine kleine Pause, da es momentan für Amystia und mich etwas stressig mit den Turnieren ist. Also arbeiteten wir heute etwas mit der Doppellonge. Mirabel hatte heute einen guten Tag, an dem sie keine Zickereien am Putzplatz oder während unserer Longestunde machte. Um den Nachmittag abzurunden führte ich Mirabel noch zu dem nah gelegenen Fluss, wo wir eine Weile blieben und mit den Füßen ins Wasser gingen. Nach einiger Zeit mussten wir allerdings wegen der prallen Sonne wieder nach Hause. Aber trotzdem war dieser Ausflug eine Willkommene Abwechslung zu dem momentanen Turnierstress. Mirabel schien der Spaziergang auch gefallen zu haben, da sie sich die ganze Zeit brav verhalten hatte. Wir erreichten den Hof um 14:53 Uhr und waren als wir ankamen nicht mehr nass sondern schon unterwegs getrocknet.

1.08.2020-22:07
Abenddrama mit Ally
Nachdem aufregenden Turniertag, hatte in meinem Kopf nur noch ein Gedanke platz: Mein Bett. Todmüde kam ich, nachdem ich Faible auf den Putzplatz gebracht hatte und ihr zwei Möhren als Belohnung gebracht hatte, zur Koppel um Mirabel zum putzen ebenfalls an den Putzplatz zu führen. Dies klappte auch erfolgreich, während Amystia Calido auf der Koppel putzen musste. Doch dann sah Mirabel wie Faible genüsslich auf ihren Möhren herumkaute und zufrieden döste. Eifersüchtig versuchte Mirabel mich mit zu Faible zu schleifen, um ihr die letzten Stückchen Möhren zu klauen. Beleidigt wiehernd, musste sie aber nach einer 5 minütigen Rangelerei mit mir einsehen, dass ich gerade echt nicht in Stimmung für Zickereien und Eifersuchtsanfälle war und ich sie trotz starker Proteste ihrerseits einfach etwas entfernt von Faible anband und began sie zu putzen. Nach legendären 35 Minuten stand eine beleidigte, aber saubere Mirabel auf dem Putzplatz, die während dem Sauber machen nicht einmal einen weiteren Versuch gestartet hat, die Möhre zu stehlen (dafür hätte sie auch nur nach dem sie angekommen war 2 Sekunden gehabt, da Faible sie schnell auf gegessen hatte, als sie Mirabel kommen sah). Danach brachte ich meine kleine Zicke wieder zurück auf die Koppel und gab ihr als Friedensangebot eine kleine Möhre. Auf dem Weg zu Faible, um sie auch wegzubringen musste ich mir Amystias Schwärmereien von einem "verliebten" Calido anhören. 
Ach, wie ich mein Bett vermisst hatte... 

02.08.2020- 10:11
Vorübungen und Spazieren mit Ally
Als ich Calido auf die Koppel zurück stellte, schnappte ich mir das Halfter von Mirabel, um unsere kleine Prinzessin von der Koppel zu holen. Brav kam sie mit mir und auch am Putzplatz benahm sie sich, auch wenn sie sich zuerst noch umschaut, dass ja niemand es wagte hier einfach eine Möhre zu essen, ohne dass sie was abbekam. Dann wagte ich mich und sattelte die hübsche Stute, was sie zuerst nicht zulassen wollte, sich aber dann doch dazu entschied, dass ein Sattel weniger interessant ist als zwei Zitronenfalter, die gerade vor ihren Nüstern herum flogen. Auch die Trense ließ sie sich anziehen und das auch leichter als den Sattel. Also konnten wir um 11:06 endlich loslegen. Als Vorübung zum Reiten, longierte ich Mirabel heute ohne Doppellonge, aber dafür mit dem besagten Sättel und der dazu gehörigen Trense. Bald schien die Stute, das Gewicht des Sättel nicht mehr wahrzunehmen und entspannte sich beim longieren. Leider wurde unser Training von einer wütenden Amystia unterbrochen, die mich dazu Zwang das Training zu beenden, da ich glatt die Essenszeit verpasst hatte. Letzten Endes machte ich mit Mirabel noch einen kurzen Spaziergang bis zu dem Fluss in der Nähe (erst nach dem Essen!) und stellte sie dann wieder zurück auf die Koppel. Während unserem Ausflug benahm sich Mirabel auch und als wir etwas in den Fluss reingingen, zögerte sie keinen Augenblick und folgte mir gehorsam. 

03.08.2020- 15:36
Freispringen mit Ally
Nach dem Turnier mit Faible, ging es für mich zu Mirabel. Heute wollte ich mit der Stute etwas Freispringen machen, da sie sich auch einmal an die einzelnen Hindernisse herwagen soll. Aber zuerst übten wir noch etwas an der Doppellonge, die wie ich finde Mirabel sehr viel geholfen hat. Als wir uns warm gemacht hatten baute ich in der Halle verschiedene höchstens 45 cm hohe Hindernisse auf, die die Stute dann überspringen sollte. Zuerst wirkte Mirabel noch von den Hindernissen, doch dann ließ sie sich darauf ein und sprang ( meistens ) sauber über die kleinen Sprünge. Manchmal streifte ihr Huf nach etwas die Stange oder sie hatte die Galoppsprünge falsch abgeschätzt. Aber ich fand, dass sie sich sehr gut geschlagen hatte und lobt sie überschwänglich. Besonders über ihre verdiente Möhre schien sie sich zu freuen. Nach dem Abreiten brachte ich die kleine Maus wieder zurück auf die Koppel, auf der sie sich zu erst einmal in den Staub legte.

04.08.2020-19:47
Ersten Reitversuche mit Ally und Amystia
Da die letzten Reitversuche schon etwas zurück liegen, haben wir beschlossen es heute wieder mit Schritt und vielleicht auch schon mit etwas Trab zu probieren. Also ging ich, bevor ich Amystia einsammelte, zur Koppel um Mirabel zum Putzen, Satteln und Trensen zu holen. Nach ein paar verstaubten Bürsten, da Mirabel Fell noch von gestern sehr verstaubt war, konnte ich endlich mit einem reinen Gewissen den Sattel auf ihren Rücken legen. Alles klappte bis jetzt. Dem Großen Moment. 
Zum üben waren wir in die Reithalle gegangen und haben dort für den Anfang schon einmal die Longe an Mirabels Trense befestigt. Langsam setzte ich mich in den Sattel und nahm vorsichtig etwas die Zügel an. Zuerst wurde ich ein paar Runden von Amystia geführt und dann ließ sie die Longe lockerer, so dass ich kleine Wendungen und Schlangenlinien reiten konnte. Dazu nahm ich die Zügel nun richtig auf, nutzte aber etwas mehr die Schenkel. Bis jetzt machte Mirabel alles brav mit doch mit dem lenken wollte sie noch nicht so, da kam ihre kesse Seite zum Vorschein. Aber nach langem diskutieren und reichlichen Hilfe, begnadigt mich die Stute und begann mit mir zu arbeiten. Den Rest des Training ritten wir zwar noch an der Longe, aber immerhin konnte ich schon relativ gut alleine Lenken und Mirabel nahm die Hilfen schon viel besser an. Der Schritt von Mirabel hatte sich zwar am Anfang noch nicht ganz sauber angefühlt, aber gegen Ende war es zu einem sehr bequemen Schritt geworden. 

06.08.2020-7:30
Schrittreiten mit Ally und Amystia
Nachdem Amystia und ich uns beide gestern kurzfristig freigenommen hatten, um einen Schwestern Tag in der Stadt zu verbringen und uns eine neue Stute- Classy - zu zulegen. Classy sollte heute Abend an unserem Hof ankommen und die erste Nacht im Stall in einer Box verbringen. Für heute Morgen aber hatte ich mir vor genommen Mirabel wieder im Schritt zu reiten. Also schnappte ich mir meine noch etwas verschlafene Schwester und wir gingen Mirabel von der Koppel holen. Amystia und ich putzen Mirabel zusammen und so waren wir fast im Turbogang fertig, was natürlich unserem ungeduldigen Liebling ziemlich gut gefiel. Satteln und Trense verlief auch gut und dann standen wir schon mit Mirabel an der Longe in der Halle, bereit wieder unser Glück mit dem Reiten zu versuchen. Als ich aufstieg, begann Mirabel etwas unruhig zu werden, aber so bald ich fest im Sattel saß und die Zügel in der Hand hatte, beruhigte sie sich wieder. Langsam begannen wir damit ganze Bahn zu reiten und dann hielt Amystia die Longe lockerer, sodass ich mit Mirabel einen nicht sehr runden Zirkel reiten konnte. Nach einigen Übungen zum Thema Biegen und Stellen, fing Mirabel an sich etwas mehr zu lockern und ihre Gänge wurden bequemer. Gegen Ende der Stunde reagierte sie schon richtig gut auf Hilfen und sowohl einen Zirkel, als auch ganze Bahn und Volten konnten wir schon fast ohne Komplikationen reiten. Außerdem begann die hübsche Stute sich ein wenig zu Biegen und zu stellen, was wie ich finde, auchwenn es nur sehr wenig war, trotzdem ein riesen Vortschritt war. 

07.08.2020-10:17
Longentraining für den ersten Wettbewerb mit Ally
Heute ist der letzte Tag vor Mirabels erstem Wettbewerb, einem Longierwettbewerb. Doch als ich auf die Koppel kam um Mirabel zum Putzplatz mitzunehmen, sah ich wie sie Classy verdächtig im Blick hatte, schnell stellte ich mich dazwischen und zog Mirbale das Halfter an. Auf dem Putzplatz beruhigte sie die Stute wieder, sodass ich mir keine Sorgen mehr machen musste. Dann fingen wir an zu trainieren, die einzelnen Gangarten klappen schon ziemlich gut, aber einige kleine Korrekturen nahm ich noch an ihren Gängen vor oder versuchte es so gut wie es eben geht. So bald wir beide Richtungen einmal komplett durchgegangen sind, gingen wir noch einmal an die berüchtigte Doppellonge und trainierten mit ihr auch alle Gangarten in beide Richtungen, außerdem vordere ich etwas Mirabels Kondition heraus, doch die kleine Ponystute schlug sich tapfer und zeigte mir, dass bereit für ihren großen Tag war. Damit sie sich aber nicht übernahm und sich noch kurz vor knapp verletzte, beendete ich das Longentraining und führte Mirabel anstatt sie an der Longe "trocken zu reiten". Ich legte ihr außerdem noch eine Trockendecke über und stellte sie wieder auf die besagte Koppel, da sie heute Abend zusammen mit Faible und Calido eingedeckt in die Box kommt und einen leckeren Hafermüslimix für das Turnier morgen bekommt. Zum kurzzeitigen Abschied wieherte mit die Stute zu und ich verließ lächelnd die Koppel. 

08.08.2020- 10:20
Sattelanprobe mit Amystia
Damit sich Mirabel und Calido nicht dauerhaft einen Sattel teilen müssen, bekommt Mirabel heute ihren eigenen Sattel, da der andere Sattel besser auf Calido passt. Die Sattlerin hat mehrere Sättel mitgebracht, die wir anprobierten.Mehrere relativ teure Sättel fielen aufgrund des Preises von über 1500 sofort raus, andere passten aufgrund von Mirabels doch etwas seltsamen Figur nicht so ganz. Am Ende standen dann noch drei Vielseitigkeitssättel zur Auswahl, die Preislich im guten Mittelfeld lagen und auch sonst relativ bequem, leicht zu pflegen und schick aussahen. Die schwarze Farbe aller drei Sättel gefiel mir auf Mirabel richtig gut. Um noch etwas genauer schauen zu können, welcher Sattel am Besten sitzt, haben wir Mirabel mit allen drei Sätteln in der Halle longiert, und anhand des Schweißflecken dann nachkonntrolliert. Ein Sattel bestand diese Prüfung nicht, da er nach vorne rutschte. Bei den anderen beiden Sätteln waren wir unentschlossen. Beide kosteten ungefähr gleichviel, um die 1000. Die Entscheidung fiel echt nicht leicht, aber am Ende entschieden wir uns für einen leichten, sehr weichen Sattel in einem dunklen Schwarz, der Mirabel perfekt passte und dazu noch super aussah. Der neue Sattel schien sie auch nicht sehr zu stören,auch wenn es etwas umgewöhnung sein würde. 
-Turnier-
Im Longierwettbewerb erreichten Mirabel und Ally zusammen einen tollen 10.Platz mit einer soliden 6.8. Ein sehr gutes Ergebnis für das erste Turnier. 

10.08.2020-6:18
Stutenschau mit Ally
Heute hatte Mirabel mich wieder an der Backe kleben. Nachdem ich von Faible zu ihr rübergekommen bin, schnappte ich sie schon und gab ihr keine Zeit für Wiederworte. Heute musste alles schnell gehen. Als Mirabel am Putzplatz das Futter von Faible sah, wurde sie rasend vor Eifersucht. Zu meinem Glück und vermutlich auch dem von Faible, dem vom Putzplatz und dem Futter, hatte ich gerade keine Nerven und zwar für nichts, also führte ich Mirabel ohne ihre Bockigkeiten auch nur etwas zu bemerken und ihr Aufmerksamkeit zu schenken an einen Platz an der Anbindestange, der etwas von Faible entfernt liegt. Da die Stute es definitiv nicht gewöhnt ist nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen schwächste der Protest schon nac kurzer Zeit ab. Sobald sie sich dann wieder beruhigt hatte, fing ich an sie zu Putzen und stellte ihr auch ihr Futter hin. Irgendwann muss selbst eine Mirabel mal merken, dass sich die Welt nicht nur um sie dreht. Nachdem ich ihre Nase gewaschen hatte, ihr Fell sauber war, die Mähne ordentlich eingeflochten und auch der Anfang des Schweifs ordentlich war, schnappte ich mir schon meine zwei Lieblinge und die Fahrt konnte beginnen. 
-Zeitsprung-
Ich hatte gerade Faible fertig gemacht, da musste ich mich auch noch einmal um Mirabel kümmern. Nachdem ich noch einmal mit der Bürste über sie drüber gegangen bin und ihre Mähne wieder hergerichtet hatte, fiel mir auf, dass Mirabel nicht wie sonst so prinzessinnenhaft und stolz (nicht in der schlechten Hinsicht) wirkte, der ganze Trubel schien sie wie auch auf dem Wettkampf einzuschüchtern. Langsam ging ich zu ihr und streichelte sie vorsichtig, ich sang leise ein Lied aus einem alten Kinderfilm, den Amystia und ich früher geguckt hatten. Es schien Mirabel wirklich zu helfen. Langsam fing sie an zu entspannen und zu dösen, ich wusste, dass ich mir um sie keine Sorgen mehr zu machen brauchte. 
Während ich sie auf der Schau vorstellte, war Mirabel entspannt, sie zeigte sich von ihrer besten Schokoladenseite und war konzentriert und fokussiert. Als wir endlich die Noten bekamen, brach ich bei nahe auf der Stelle zusammen, wir hatte den 2.Platz belegt! Mirabel bekam als wir wieder daheim waren natürlich ihr Lieblingsfutter und viele Karotten. Doch selbst als ich in meinem Zimmer auf meinem Bett lag und die Decke anschaute, konnte ich immer noch nicht fassen was sich vor einigen Stunden ereignet hatte und ich schlief wahrscheinlich mit einem seligen Lächeln ein. 

11.08.2020-15:46
Bodentraining mit Ally
Da mich seit dem Turnier das schlechte Gefühl verfolgte, mutete ich mir selbst nicht zu mich jetzt noch 100% auf Mirabel fokussieren zu können, weshalb es definitiv zu riskant wäre auf ihr zu reiten. Also entschied ich mich dazu, Mirabel noch etwas für das weitere einreiten vorzubereiten und begann mit Bodenarbeit. Nachdem ich sie geputzt hatte - ich kann solangsam keine Bürsten mehr sehen - führte ich sie in die Reithalle und begann sie aber zum Warmmachen zu longieren. Danach wechselte ich aber wieder zum Strick und begann etwas am Führen zu arbeiten. Das bedeutet, dass ich sie entlang der Bände führte und immer wieder anhielt und wieder neu losging, allerdings verwendete ich um anzuhalten das Wort "Stopp". Am Anfang reagierte die kesse Seite von Mirabel und sie überhört das Stopp absichtlich. Aber Amystia bezeichnet mich nicht um sonst immer als einen Sturkopf. Nach weiteren Versuchen, funktionierte es endlich und ich lobte Mirabel immer dann, wenn sie mindestens 15 Sekunden auf Signal stehen geblieben war. So kam es, dass sie bald den Dreh raus hatte. Hatte ja auch nur, sagen wir mal 1 Stunde gedauert. Als ich die Übung dann noch einpaar mal wiederholt hatte, legte ich noch einige Stangen auf den Boden und führte Mirabel über sie im Schritt, aber auch im Trab, sodass sie lernt ihre Füße ordentlich zu heben. Über den Erfolg dieser Übungen wollen wir besser nicht sprechen, zu mindest über den anfänglichen nicht. Nach einiger Zeit, funktionierte auch das immer besser. Damit beendete ich dann das erfolgreiche Training und war schon sehr stolz auf Mirabels Fortschritte. 
 

12.08.2020- 10:20
Ausreiten mit Mirabel mit Amystia
Okay, ja eventuell ist das keine gute Idee. Aber mir ist es wichtig, dass Ponys geländesicher sind, und dies kann ein Pony halt nicht auf dem Reitplatz lernen. Also habe ich Mirabel geputzt, ihr winzigen Hüfchen sauber gemacht, gesattelt mit ihrem neuen Sattel, getrenst und bin dann aufgestiegen. Die Kleine ist ruhig stehen geblieben, wofür sie von mir sehr dolle gelobt wurde. Zur Sicherheit bei einem Sturz, da ich alleine ausritt, hatte ich mein Handy und ein Notfallknopf mit mir, außerdem schilderte ich Ally die genaue Ausreitstrecke. Für alle Fälle trug ich natürlich auch einen Panzer, denn einen weiteren Sturz konnte ich echt nicht gebrauchen. So ging es los, natürlich nur im Schritt mit Feldwegen um den Hof. Und ja, ich weiß, dass man nicht alleine ausreiten sollte, schon gar nicht mit einem Pony, welches das erste Mal geritten im Gelände ist. Warum habe ich es dann trotzdem gemacht? 
Zum einen, weil ich es so gewohnt war, Pferde im Gelände und nicht auf dem Dressurplatz einzureiten, zum anderen, weil ich eine ziemlich geländefeste Reiterin bin, und dann auch noch, weil ich mein erstes eigenes Pferd auch im Gelände das erste Mal geritten bin. Und der Fuchswallach war deutlich älter, schwieriger und weniger Menschenbezogen gewesen als Mirabel. 
Zurück zum Ausritt: Mirabel war verständlicher Weise noch total guckik und zuckte bei jedem fremden Geräusch erst einmal zusammen und machte mal einen Hopser zur Seite, aber es kam zu keiner einzigen kritischen Situation. Sie ließ sich lenken, lief ihr Tempo und hörte auch sonst relativ gut. Die Feldwege gefielen ihr, sie war zwar noch sehr vorsichtig, aber vertraute dann doch relativ schnell dem Reiter, also mir. Jeglich als Mirabel merkte, dass es zurück zu ihrem Hof ging, legte sie dann durchaus mal den Vorwärtsgang ein. 
Daheim angekommen, wurde die Kleine von mir natürlich zum Himmel gelobt und bekam etwas selbstgemachtes Müsli aus Haferflocken, Banane, etwas Wassermelone, Brokkoli und einem Löffel Leinöl,was sie sich natürlich schmecken ließ. 

13.08.2020-8:16
 Reiten mit Ally
Da Amystia mit ihrer kleinen Lieblingsstute im Gelände unterwegs war, schnappte ich mir Mirabel, um in der Halle die ersten weiteren Reitversuche zu starten. Ich putze die Ponystute, die währenddessen fröhlich brummte. Dann ging es ans satteln und trensen, wobei Mirabel brav stehen blieb. Nur noch in die Halle gehen, Nachgurten, Steigbügel einstellen und dann konnte ich auch schon aufsteigen. Dabei nahm ich mir als Hilfestellung und zur Entlastung vo. Mirabels Rücken eine kleine Treppe, die Stute war ja noch sehr empfindlich was ihren Rücken betrifft. Dann saß ich auf unserem Pony und ritt im Schritt los. Das Warmreiten überstanden wir ziemlich gut, denn auch die Trab runden verliefen relativ ereignislos. Das einzige wirkliche Problem war, dass Mirabel manchmal die Hilfen nicht annahm. Nach einer Weile wechselte ich öfter zwischen Schritt und Trab, außerdem zwischen Leichttrab und Aussitzen. Dann begann ich Volten und Zirkel, sowie andere Bahnfiguren zu reiten und am Ende kamen auch Handwechsel dazu. Die Hilfen waren nach einiger Zeit kein wirkliches Problem mehr für Mirabel und so begann ich sie etwas feiner zu reiten, was sie deutlich besser mitmachte. Zu guter letzt galoppierte ich Mirabel noch, aber ließ sie dabei nicht einfach laufen, sondern hielt dagegen, damit sie sich nicht angewöhnen konnte einfach loszurasen, statt einen kontrollierten Galopp zu wählen. Dann wusch ich die Stute schnell ab und trocknet sie. Anschließend gab es leckeres Bananen-Hader Müsli und danach brachte ich die Stute auf die Koppel, auf der sie sich sofort einen Schattenplatz suchte. 

14.08.2020-10:37
Freidressur und Freispringen mit Ally
Gerade kam ich gut gelaunt von Classy, dann musste ich mich auch schon um einie sehr eifersüchtig Mirabel kümmern. Die Stute war es wohl nicht gewohnt, dass ich über 2 Stunden mit einem anderen Pferd verbrachte. Nachdem ich die Ponystute dann endlich überredet hatte mit mir zum Putzplatz zu kommen, putzte ich sie und zog ihr ihren Knapzaun an. Bewaffnet mit einer Gerte und einen langen Strick sowie einer Longe, machten wir uns auf den Weg zum Reitplatz, da Amystia die Halle mit Calido beansprucht hatte. Dort angekommen, begann ich zum warm werden Mirabel am langen Strick zu führen. Dabei achtete ich darauf, dass ich vor Mirabels Schulter ging, ihr Kopf aber vor mir war. Ich hatte mich letztens nämlich etwas mehr mit der Freidressur beschäftigt und auch in meiner Ausbildung hatte ich schon etwas Erfahrung gesammelt. Den Strick versuchte ich dabei so wenig wie möglich zu benutzen, sondern ich arbeitete etwas mehr mit der Körpersprache. Am Anfang war Mirabel etwas verwirrt, aber das legte sich schnell und sie arbeitete sehr gut mit. Ab und an blieb ich stehen und lobte sie. Ich blieb immer im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit, so dass wir schon bald im Trab longieren könnten, ohne den Strick zu sehr zu benutzen zu müssen. Dann trainierten wir Freispringen, es kamen verschiedene Hindernis Höhen zum Einsatz und Mirabel meisterte alles sehr gut. Zum Abschluss longierte ich sie wieder und auch diesmal achtete ich sehr darauf mehr mit der Körpersprache zu longieren. Immer zum Tempowechsel von Schritt in Trab schnalzte ich mit der Zunge, sodass sie auf das Geräusch reagierte. Dann durfte die Stute wieder auf die Koppel. 

15.08.2020 - 15:00
Rückwärtsrichten und Hinterhandwendung mit Amystia
Nach dem Trubel heute hab ich mir heute nur noch etwas Bodenarbeitstraining mit Mirabel vorgenommen. Vorallem sollte es heute dabei um zwei Übungen gehen : Rückwärtsrichten und Hinterhandwendung, aber ohne übertreten. 
Ich nahm die Kleine von der Koppel, putzte sie mit ihrem weichen Bürsten und zog ihr anschließend ihren schwarzen Kapzaun an. Mit Lederlonge, Gerte und Mirabel bewaffnet ging es in die Halle, wo ich noch schnell ein L aus Stangen aufbaute, durch dass ich Mirabel Rückwärtsrichten wollte. Noch ein paar Hütchen für zusätzlichen Spaß, und dann ging es los. Zuerst hatte ich sie im Schritt mit unterschiedlichen Tempovariationen und Stehen geführt, auch durch die Hütchen. Diese mussten allerdings öfters mal dran glauben, da Mirab sich bei dieser Übung wie ein Elefant im Porzellanladen aufführt und mit einem zu schnellen Grundtempo versuchte, um die Kurven zu kommen, während ich mit brrr und hoo versuchte, die Kleine zum langsames gehen zu überreden-im Schritt noch mit Erfolg. Danach ging es erst einmal vorwärts durchs L, was für Mirabel augenscheinlich eine sehr einfache Übung war. Als Zwischen Übung stellte ich sie bei X auf und richtete sie zunächst einige Schritte frei rückwärts, was gut funktionierte. Dann kam eine viertel Hinterhandwendung, was für die Stute kein Problem war, auch wenn ich sie für jeden Schritt wie verrückt lobte. Im Trab ging es jetzt um die Kegel, Mirabel hielt nichts von bremsen oder Tempo regulieren, sondern lief mitten durch die Mitte fast alle Kegel um. Im Trab dann noch durchs L und dann anhalten und Füße und Hufe ordnen. Anschließend schickte ich sie ein halbes L rückwärts, wobei sie sich sogar ausgesprochen brav verhielt und die Aufgabe gut meisterte. Zum Abschluss galoppierten wir noch etwas an der Hand, obwohl Mirabel mich dabei ziemlich mitzog. Als Belohnung für das durchaus gute Training abgesehen von den Hütchen durfte die Maus ihre Energie an einem kleinen Sprung auslassen, den sie mehrmals sehr sicher überquerte. 

17.08.2020-8:47
Fabelhafte Turnierergebnisse und Reitarbeit mit Ally
Nach meinem Telefonat mit dem Osteopathen, lief ich kurze Zeit einfach nur nervös herum und beschloss, damit ich mich nicht selbst wahnsinnig machte nach den neusten Turnierergebnisse zu gucken. Perplex starrte ich den Bildschirm an. Das konnte nicht war sein. Ich kniff mir in meinen Arm und Sh lag mir dann mit der Flächen Hand gegen die Stirn. Ich hatte vergessen, dass so ein Kniff wirklich weh tun konnte. Wieder schaute ich den Bildschirm an, und innerhalb weniger Sekunden sprang ich durch unser Haus und rannte zur Stutenkoppel (ich weiß nicht sehr vorbildlich). Das konnte doch nicht sein. Ich hatte im Freispringen den ersten Platz mit Mirabel gemacht. Ich rief die Stute, die schon in einem schnellen Trab auf mich zu kam und knuddelte sie zuerst einmal. Danach führte unser Weg zum Putzplatz und nachdem Mirabel reitfertig war, stieg ich auf und wir ritten in einem bequemen Schritt über das Hofgelände zu unserem Reitplatz. Amystia war mir Amira und Calido unterwegs, weshalb ich mir alle Zeit der Welt lassen konnte und auch den Platz ohne zu fragen belagern konnte. Als wir auf dem Reitplatz ankamen, stieg ich kurzzeitig ab und legt ein "L" mit den langen Stangen. Dann stellte ich Hütchen zu Slalomstrecken auf und auch in die Ecken des Reitplatz kamen welche, damit Mirabel nicht mehr abkürzen konnte. In einen freien Bereich stellte ich zwei parallele Hütchen, die als Haltemarkierung gedacht waren. Dann stieg ich wieder auf Mirabel, die meine Parcourbaukünste etwas skeptisch musterte. Doch lange ließ ich ihr nicht Zeit, um den Parcour zu durchschauen, denn es ging direkt los. Zuertim Schritt durch das "L" und durch den Slalom. Ich arbeitete vorallem mit Schenkelhilfen, worauf Mirabel positiv reagierte. Nachdem wir zwischen den parallelen Hütchen gehalten hatten, ging es im Trab weiter. Hier arbeitete ich länger mit der Stute, da ihre Bewegungen in der schnelleren Gangart etwas hektischer wurden,außerdem fand die Ponystute auch die Hilfen nicht mehr so toll und so hieß es manchmal für mich, dass ich mehr noch die Zügel mit einbinden musste. Dies tat ich nur im "Notfall" und Mirabel fing sich schnell wieder und durchlief die Slalomstrecken und das "L" sowie den Haltestopp einige Male ohne Fehler. Wieder stieg ich ab und räumte vorbildlich (Amystia sei bitte stolz auf mich) die Stangen und Hütchen weg. Jetzt blieb nur noch eine Sache übrig, die noch zur Debatte stand. Der Galopp. (Bitte an dieser Stelle dramatische Musik einblenden - Danke!) 
Zuerst ging es an die passende Vorbereitung, was bedeutete, dass Mirabel nicht losschießen dürfte, sondern sie brav in einem anständigen Trab bleiben sollte. Nach einigen anstrengenden Runden Trab passte die Geschwindigkeit und ich gab die Hilfen zum Galopp. Mirabel war zuerst verwirrt über das Angebot galoppieren zu dürfen, doch in der dritten Ecke, in der ich Galopphilfen gab, sprang sie in einen wunderbaren Galopp. Leider war dieser schon nach einer halben Runde vorbei, weshalb ich aber auf keinen Fall weniger Stolz auf Mirabel war. Zufrieden beendete ich das Training,lobte die Stute und gab ihr dann einen saftigen Apfel, Banane, Wassermelone, Hafer-Mix mit einer kleinen Futterrübe und etwas Luzerne. Danach dürfte die junge Stute auch wieder auf die Koppel, worüber sie sich sehr freute und sie sich mit einem brummeln noch von mir verabschiedete. 

18.08.2020-10:28
Stangentraining mit Ally
Direkt nach dem Ausritt mit Olympia ging es weiter zu Mirabel, mit der ich heute Stangenarbeit am Boden und im Sattel machen wollte. Nachdem die Stute geputzt und gesattelt sowie getrennt war, standen wir auf dem Platz und ich legte einige Stangen auf den Boden. Zum Warmwerden führte ich die Ponystute zunächst und danach steig ich auf und ritt einige Runden. Mirabel reagierte gut als ich im Sattel saß und auch im Trab, sowie im Leichttrab benahm sie sich und ließ ich nicht aus dem Takt bringen. Dann hieß es für mich wieder absteigen, Bügel hoch schnallen und den langen Strick befestigen. Zuerst ging es um die Stangen herum und dann über die Stangen. Mirabel brachte die Trabstangen zwar zum Rollen, aber noch einigen Versuchen funktionierte alles wie gewollt und wir wechselten in den Trab. Auch hier bewegten sich die Stangen zuerst, aber nach einigen Fehlerfreien Durchgängen lobte ich die Stute stolz. Dann stieg ic wieder auf und ritt zuerst wieder um die Stangen. Dann ging es in einem lockeren Schritt über die Stangen und nur bei den ersten beiden Versuchen rollte eine Stange. Die restlichen Runden funktionierte die Übung wie bei einem Profi und ich lobte die Stute stolz. Dann ging es in den Trab, mit etwas bedenken ritt ich auf die Stangen zu die Mirabel - fehlerfrei- überwand. Nach einigen Wiederholungen wurde Mirabel etwas übermütig und sprang über die Stangen, weshalb ich bei dem Nächsten Durchgang die Stute zurückhielt, damit sie nicht wieder die Stangen überspringen konnte. Zu guter Letzt bot ich auf beiden Seiten noch einen Galopp an und Mirabel nahm die Hilfen an und wir galoppierten auf jeder Seite etwa eine gute drei Viertel Runde, was für die kleine schon sehr gut ist. Mit leckerem Futter im Bauch dürfte die Stute dann auch wieder auf die Koppel und ich musste Mittagessen gehen. 

19.08.2020 - 23:00
Equikenetic mit Amystia
So spät abends noch ein Pony trainieren ist echt der Horror, glaubt mir. Zum Reiten war ich zu müde, so müde dass ich fast umkippte. Also blieb mir nur noch Bodenarbeit und ich entschied mich, 10 Minuten Equikenetic mit Mirabel zu machen, da sie danach garantiert müde sein würde. Im Halbschlaf schleppte ich die Bodenmarkierungen an und legte sie in die richtigen Abstände, dann schnappte ich mir die Kleine, putze sie und zog ihr den Kapzaum an. Mit Longe und Gerte bewaffnet ging es in die Halle, wo das ganze von einem Halbzombie aufgebaut lag. Leider war Mirabel nur halb so müde wie ich es war, und so ging es erstmal sehr flott durch die erste Runde, allerdings merkte die Kleine selbst ziemlich schnell, dass dies keine gute Idee war und würde langsamer. Heilfroh war sie über die erste, 30 Sekündige Pause, die sie voll und ganz auskostete. Wir wechselten die Seite, machten das Ganze auf jeder Seite noch zweimal und ich wollte gerade die 3.Runde auf der rechten Hand beginnen, als Mirabel in der Verschnaufpause einschlief. Im Nickerchen mit geschlossenen Augen und entspannter Unterlippe beschloss ich, das Training abzubrechen und die Süße zurück auf die Koppel zu befördern, wo sie sich im Schutz der Herde sogar zum Schlafen hinlegte und kurz darauf auch eingeschlafen war. Amira hingegen kam noch einmal zu mir, stubste mich an und ließ sich neben mich in die Wiese zum Schlafen fallen, und ich merkte dass auch für mich allerhöchste Bettchenzeit war, immerhin musste ich morgen schon sehr früh aus den Federn. 

20.08.2020-13:47
Geländeritt mit Ally
Heute ging es für mich und Mirabel ins Gelände, zwar sollte es nur eine kleine Runde durch die nähere Umgebung sein, aber trotzdem freute ich mich darauf und ich war zugegebener Maßen auch etwas nervös. Nachdem ich die Stute von der Koppel genommen hatte und sie fertig gemacht hatte, schnappte ich meinen Panzer und meinen Reithelm, die ich dann anzog. Zuerst ging es, damit sich Mirabel noch etwas an das "Gelände" gewöhnen konnte, im Schritt über das Hofgelände. Dabei benahm sich die Stute vorbildlich und sie erschreckte sich auch nicht, als ein Vogel plötzlich aus einem Baum herausflog. Danach ging es für uns über die Wiesen, die nahe von unserem Gestüt liegen, vorbei an Bäumen und großen Blumenfeldern. Im Trab ging es über einige sanfte Hügel, wobei wir bei einem eine kleine Pause einlegten. Mirabel durfte etwas am Gras knabbern und genauso wie ich ließ die Ponystute ihren Blick über die wunderschöne Landschaft des Veslandes gleiten. Dann ging es aber leider schon weiter und wir ritten wieder den Hügel hinunter. Im Trab ging es zurück in Richtung Heimat, da ich mit Mirabel noch nicht so lange im Gelände bleiben wollte. Während des Rittes lief die Stute brav am Zügel und ich musste sie nicht stören, weil sie fressen wollte. Nach einem Leckeren Apfelmüsli durfte die Stute auch wieder auf die Koppel, worauf sie sich natürlich freute. 

21.08.2020-7:58

Reittraining mit Ally

Heute ging es für Mirabel und mich wieder ziemlich früh an die Arbeit und das wortwörtlich. Nachdem ich die Hübsche von der Koppel genommen hatte und sie am Putzplatz reitfertig gemacht hatte, ging es für uns beide hinaus auf den Reitplatz. Sattel und Trense hatte Mirabel noch nicht an, da ich beim Aufwärmen eher etwas Bodenarbeit machen wollte. Mit Stangen legte ich wieder ein "L", außerdem legte ich einige der Stangen als Trabstangen auf den Boden. Zuerst führte ich Mirabel dann über den Platz und versuchte dabei DEN Strick so wenig wie möglich zu belasten/benutzen. Es funktionierte alles sehr gut und Mirabel zeigte sich von ihrer guten Seite. Dann ging es weiter, durch das "L" und nach kurzer Zeit wechselten wir in den Trab. Auch hier ging es durch das "L" wobei sich Mirabel doch etwas tollpatschig anstellte, zusätzlich ging es noch über die Trabstangen, zum Glück mache ich relativ viel Sport, denn sonst wäre die Ponystute mir schon fast zu schnell gewesen. Danach putzte ich mit der Bürste, die ich mit hierher gebracht hatte noch einmal über den Rücken von Mirabel und danach trenste ich die Stute und Sattelte ich sie. Mirabel ließ alles über sich ergehen und als ich dann auf ihr saß ging es erst mal im Schritt weiter. Wir übten heute Biegen und Stellen und zusätzlich noch etwas die Bahnfiguren wie Zirkel, Mittelzirkel, große Volten und einfache Handwechsel. Alles was ich aufgezählt hatte funktionierte relativ gut, auch wenn die Zirkel (vor allem der Mittelzirkel) noch etwas wie ein Ei aussah. Das Biegen und Stellen klappte wirklich schon gut und das war auch der Punkt, auf den ich am stolzesten war. Dann ging es an den Trab und glaubt mir wenn ich sage, dass er sehr Schwungvoll ist. Nachdem wir erst einmal leichtgetrabt sind, wobei sich die Ponystute von mir nicht aus ihrem Tempo bringen ließ - in einer guten Art und Weise -, saß ich aus, was die Stute auch schon gewöhnt war. Damit wir nicht nur ganze Bahn ritten, sondern auch etwas Abwechslung und Schwierigkeit in das Ganze bringen, begann ich auch hier etwas mehr zu stellen und zu biegen, was bei Mirabel gut ankam und sie passte sich gut an. Auch Hufschlagfiguren und Handwechsel (auch im Leichttrab) funktionierten einwandfrei, sodass ich mich wieder dem Galopp widmete. Ich gab Mirabel in einer Ecke die Hilfen, die sie ohne zu zögern annahm und wir ritten etwa eine ganze Bahn Galopp. Nachdem wir auch auf der anderen Hand so gut galoppierte waren, stieg ich ab und gab der Stute ein Leckerchen und lobte sie. Nun führte ich die Stute zum Abschluss des Trainings im Trab über die Trabstangen (mit Sattel) und sie schien kein Problem damit zu haben. Also schob ich jegliche Bedenken zur Seite und stieg wieder auf die Stute. Wirklich schief gehen konnte ja nichts, denn wenn ich in einem gut bin, dann darin auf dem Pferd zu bleiben. Also ging es zuerst eine Bahn im Schritt weiter und dann kam auch der Trab. Im Leichttrab ritten wir über die Trabstangen und Mirabel machte kein Drama daraus, dass ich auf ihr saß. Ich versuchte es noch einmal im Leichttrab und zweimal im Leichtensitz, was aber auch kein Problem darstellte. Dann ritt ich zum Trockenzeiten mit Mirabel etwas über unser Hofgelände und ließ die Kleine dann wieder auf die Koppel. 

 22.08.2020 

24.08.2020-5:49
Stutenschau mit Ally
Nachdem ich so schnell es eben geht Faible fertig gemacht hatte, trugen mich meine Füße wieder zur Koppel. Bewaffnet mit einem Halfter und einem Strick stand ich vor dem Zaun und rief Mirabel. Bitte lass sie heute einen guten Tag haben. Nachdem ich die Stute zum zweiten Mal gerufen hatte kam Mirabel langsam auf mich zu getrabt und blieb am Zaun stehen. Ich tätschelte ihren Hals und zog ihr dann das Halfter an. Am Putzplatz stellte ich die Ponystute neben Faible, der ich noch schnell einen Hafer-Luzerne Futtermix gemacht hatte. Bevor Mirabel aber eifersüchtig loswiehern oder brummen konnte, stellte ich ihr einen Karotten-Gerste Futtermix vor ihre verblüffte Nase stellte. Lange fackelte die Stute aber nicht und füttert mit den besten Manieren der Welt ihre Mischung auf. In der Zeit began ich die Stute zu Putzen, genauso wie bei Faible, putzte ich zwar möglichst schnell aber es musste sehr, sehr sauber sein, weshalb ich mir natürlich etwas Druck aufbaute. Nachdem ich die Hufe fertig hatte und die Mähne und den Schweif geflochten hatte, natürlich musste ich mich dabei auch noch verflechten, Bandagierte ich die Ponystute und suchte auch ihre Sachen zusammen, um sie ins Auto zu den Sachen von Faible zu räumen. Danach eilte ich mit einem Schwämmchen wieder zu Mirabel, wusch die empfindlichen Stellen sauber und brachte ihre Futterschale weg. 
-Zeitsprung-
Mit allen Pferden im Gepäck waren wir weggefahren und nun kamen wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich an. Nachdem wir die Pferde ausgeladen hatten, machten wir sie noch mal sauber und bereit für die Schau.Amystia ritt ihr Turnier mit Amira und danach ging es auch schon für alle anderen Stuten los. Mit einer wirklich braven Mirabel ging ich in die Reithalle. Leider erschreckte sich die Stute etwas vor dem Starkregen und am Ende reichte es nur für den 21.Platz,aber ich freute mich trotzdem für die Stute. 

25.08.2020-5:47
Es regnet Turniere mit Ally
Nachdem ich gerade Faible fertig hatte, spaziert ich wieder zur Koppel um meine Hübsche Mirabel zu holen. Als ich kam hob sie den Kopf an und schüttelte sich einmal komplett. Lachend schlenderte ich auf die Koppel und Mirabel trabte mir freudig entgegen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es wieder zum Putzplatz an dem auch schon Faible wartete und uns entgegen wieherte. Süß. Nachdem ich Mirabel ein Karotten-Gerste-Müslimix zubereitet hatte, begann ich die Stute zu putzen und ordentlich zu machen. Bei ihrer eigensinnigen Mähne brauchte ich allerdings meine Zeit, da ich mit meinen Finger und dem dünnen Kämm kläglich scheiterte. Nach einer gefühlten Ewigkeit und meiner gesamten Geduld, sowie sehr viel Mähnenspray, einer speziellen Mähnenbürste, einer extra Entknotungsbürste von mir und Amystia und einer kleinen Schere war dann auch mal etwas Ordnung in Mähne, aber auch nach einiger Zeit in den Schweif eingekehrt. Nachdem ich mein eigens ausgelöstes Chaos wieder Soweit beseitigt hatte, bearbeitete ich noch Faibles Sattel Zeug mit Pflegemittel und packte schließlich alles nötige aus Dem Stall zusammen, bevor ich meine zwei Süßen in den Anhänger stellte und Amystia und ich die Fliege machten (Natürlich mit unseren Ponys). 
Am Turnierort wurden wir von einem Treiben begrüßt, was für das Vesland wirklich schön viel war. Völlig in meinem Element schlenderte ich umher und quatschte noch mit einigen Reitern und Reiterin en, bevor ich mich auch weiter um unsere Ponys kümmerte und sie Wettbewerbs fertig machte. Bald ging es dann auch los und ich ging zusammen mit Mirabel, Amystia und Calido zum Freispringen. 
Mirabel und ich erreichten einen wunderbaren 6.Platz mit einer Punktzahl von 6.5. Stolz lobte ich die Stute und gab ihr ein Leckerchen, dass sofort in ihrem Maul verschwand. Lachend machten wir uns ans aufräumen und kurz darauf fuhren wir zu unseren anderen Pferden nach Hause. 

26.08.2020-21:30
Endphase mit Amystia
Das drittletzte Training. Endlich. Heute würde ich sie noch einmal reiten und etwas testen, wo es noch Schwächen gab, die behoben und trainiert werden konnten. Brav ging Mirabel mit mir mit, in einem durchaus beachtlichem Grundtempo. Am Putzplatz putzte und sattelte ich die Stute in Ruhe, um sie nicht zu stressen und entspannt das Training in der Halle anfangen zu können. Ich stieg auf, dabei blieb die Stute auch schon immer ganz ruhig stehen.
Ohne sie zu hetzen startete ich das Aufwärmen mit vielen Schritt-Steh Übergängen und großen, weiten Zirkel. 
Erstes funktionierte gut, solange Mirabel nicht länger als zwei Sekunden stehen musste, denn dann wollte sie weiter. Beim Zweiten war definitiv noch viel Luft nach oben, jedoch konnte man die Zirkel als ordentlich und ausreichend gut für ein solch junges, frisch angerittenes Pony bezeichnen. Das antraben funktionierte gut, allerdings musste ich über die kleinen Schritte von Mirabel lachen. Leichttraben war ja schon lange kein Thema mehr, und Trab-Schritt Übergänge hatten bei ihr schon etwas. Anschließend ging es dann an neue Übergänge, und zwar Trab-Schritt-Steh. Hierbei erwartete ich keine Meisterleistung und dressurreife Übergänge von ihr, sondern leglich Aufmerksamkeit und Lernwille. Beides schenkte sie mir, und so belohnt ich sie kräftig. Beim Aussitzen legte ich Wert auf fleißiges Traben und saubere, große Handwechsel. Bei Beidem konnte man wieder einen Haken setzten, auch wenn bei Punkt 1 mehr als bei Punkt 2.
Schließlich gab ich der Maus dann auch die lang ersehnten Galopphilfen, und Mirabel nahm diese gut an und galoppierte in einem durchaus flotten, etwas unkontrolliertem Galopp an, ließ sich mithilfe von einigen Tricks aber zurücknehmen in einen angenehmen Grundgalopp. Versammelt war das Ganze noch nicht, aber ok. Ich ließ sie eine Runde galoppieren, nahm sie dann zurück in den Trab und hängte noch einen Zirkel mit Tempowechsel zum Schritt bei X dran. Als das so toll funktionierte, parierte ich durch, ritt sie noch Trocken und brachte sie vollgestopft mit leckerem Zeug zurück zu ihren Freundinnen auf die Koppel. 

27.08.2020-18:48
Vorletztes Training mit Ally
Nachdem Turnier mit Faible und Amira ging es für die gesamte Truppe wieder in Richtung Heimat, wobei die Stimmung ausgelassen war und Amystia und ich durchgehend lachend da saßen. Als wir schließlich den Hof erreichten, brachten wir unsere Lieblinge wieder auf die Koppel und klärten den weiteren Verlauf des Tages. Dann, nach einer kurzen Verschnaufpause, ging es für mich und Mirabel in die Reithalle, wo ich auf stieg und begann Mirabel warm zu reiten. Heute war das vorletzte Training, bevor die Junge Stute eine Zeit lang auf die Koppel durfte und nur gelegentlich einmal longiert oder spazieren geführt wird. Beginnen Taten wir mit einigen Tempowechsel und Übergängen, denen sich Mirabel ziemlich lernwillig widmete und nach einer Zeit funktionierten die Lektionen schon wirklich gut. Dann ging es an den Zirkel und in der selben Lektion brachte ich der Stute auch die Mittelzirkel näher, wobei diese eher Eiern ähnelte, als einem Kreis. Nach etwas Leichttrab ging es ans Aussitzen, was schon ziemlich gut funktionierte, aber ab und an musste ich doch etwas treiben, aber zum Glück nicht oft. Amystia sagte mir, dass ich auch noch Handwechsel thematisieren sollte, was ich auch tat und siehe da nach weiteren anstrengenden Minuten hatten wir auch das Problemchen ausgebessert und bei nahe behoben. Kurz ließ ich Mirabel eine Verschnaufpause, in der ich die Zügel länger ließ und sie einfach im Schritt vor sich hin laufen ließ. Doch zum Schluss des Trainings konnte ich es nicht lassen und ließ die Stute in einem ordentlichen Galopp noch eine Runde drehen,bis ich dann die Stute wieder auf die Koppel stellte. 

08.09.2020-8:20

Neuer Anfang nach der Pause mit Amystia 

Was soll man tun, nachdem man ein so junges Pony eingeritten hat? Es auf der Koppel lassen, um ihm eine Pause zu gönnen. Da aber Mirabel jetzt ja auch schon nicht mehr so jung ist und nach fast zwei Wochen Pause ausgenommen leichte Turniere gestern auf dem Turnier fast nicht mehr zu händen war, mussten wir die Konsequenz ziehen und mit ihr weiterarbeiten. Es ist halt so wie es ist, und so nahm ich heute die kleine, hitzige Stute von der Koppel und plante, sie zu longieren um ihr Energielevel mal wieder auf „normal" zu bringen. Also brav ging Mirabel jetzt nicht mit, aber wir kamen sicher und ohne Verletzungen im Stall an, wo ich die Stute putzte und anschließend ihr den kleinen Kapzaum anzog. Damit sah sie richtig schick aus und so fühlte sie sich auch damit. Anschließend ging es in die Reithalle, da der Longuerplatz mit Führanlage noch nicht fertig war. Flott, aber eifrig ließ Mirabel sich longieren, in allen drei Grundgangarten. OK, Galopp fiel ihr noch etwas schwerer, aber dafür reagierte sie gut auf meine Stimmkommandos. Und so ging dann auch ein erfolgreiches Training zuende, welches ich sehr genoss. 

02.10.2020-08:15
Was war denn mit Mirabel? mit Amystia
Ja, es fehlt fast ein Monat aus dem Leben und Training von Mirabel, und es tut mir Leid-der Löschbutton liegt einfach total blöd. Ja, ich war so tollpatschig und habe einen ganzen Monat Einträge gelöscht. Das ist so ärgerlich, aber ich hab beschlossen, hier einfach alles einmal für euch zusammenzufassen. 
Zuerst einmal waren wir viel im Gelände, haben im Gelände viel galoppierte und so Kondition aufgebaut. Gelassenheitstraining stand ebenfalls auf dem Plan, denn ein angehendes Geländepony sollte eine grundsätzliche Ruhe mitbringen. Beides war sehr erfolgreich neben etwas leichtem Grunddressurtraining. An den Sprung sind wir noch nicht gegangen, das stand für heute auf dem Plan. Naja, nicht wirklich Springen, sondern mit erhöhten Stangen arbeiten. Die Stangen lagen auf einer Seite auf dem Boden und auf der anderen auf einer minimalen Höhe von 30cm.Nach dem Aufbauen ging ich also Mirabel holen, machte die Stute fertig und setzte mich mit schickem Sattel obendrauf. Langsam ritten wir uns im Schritt warm, Mirabel war aber nicht wirklich begeistert von Dressur. Sie hat ein flottes Grundtempo, was ihr später wahrscheinlich sehr zu gunsten sein wird. Im Trab liefen wir dann zum ersten Mal über die Stange, die sie wie die ihr bekannten Bodenstangen nahm. Auf der anderen Hand kam bei der selben Stange jedoch der Hitzkopf durch, ich merkte das, gab Sprung Hilfen und schwupps, legte die Stute ihren ersten Sprung hin, der kein Bocksprung war. Jaja, so kannte ich sie, und den nachfolgenden Runden zu Urteil fand sie es gar nicht so schlecht zu springen. Nach etwa einer Dreiviertelstunde und etwas Galopp beendete ich das Training, lobte die Stute und brachte sie auf die Koppel. 

14.10.2020-14:49 Uhr
Turnier Vorbereitungen mit Ally
Nach Calido ging es direkt zu Mirabel, bei ihr konnte ich mich leider wirklich nicht lange aufhalten, da ich bei Calido sehr viel, nein zu viel Zeit unnötig mit herumträumen verplempert hatte. Ich war etwas wütend auf mich selbst und beeilt mich, Mirabel von der Koppel zu nehmen. Brav kam die Stute mit, zwar wollte sie hier und da einen Grasbüschel füttern, doch das dürfte sie nicht, da wir immerhin unter enormen Zeitdruck waren. Im Turbogang putze ich die Stute, während ich es gleichzeitig irgendwie hinbekam noch mit Amy zu schreiben und eine Uhrzeit zur Abfahrt festzulegen, was am Ende unserer 5 Minütigen Diskussion 15:45 Uhr war. Fluchend machte ich die Stute abfahrt bereit und mixte ihr und Calido noch ein schnelles Müsli, dass sie füttern durften. Währenddessen sammelte ich vier Decken, suchte alles wichtige zusammen und räumte die Hänger ein. Außer Atem räumte ich den Putzplatz auf und die beiden Ponys warfen mir wegen meinem Schnaufen komische Blicke zu. Nach meinem Marathon, hatte ich wenigstens wieder etwas Zeit zurückgewinnen und ich konnte mich Wolke und Prinz Caspian zu wenden. 

 Nach unserer Ankunft mussten wir uns wohl oder übel in den Turniertrubel begeben und alles für die Prüfungen vorbereiten,was zum Glück nicht sehr gestresst war. Zu mindest am Anfang... 

16.10.2020-12:56
Longieren mit Ally
Heute hatte ich leider etwas Zeitdruck am Nachmittag, weshalb ich nur dazu kam die Stute etwas zu longieren. Nachdem ich Mirabel geputzt hatte, zog ich ihr einen Kappzaum an, schnappte mir eine Longe und machte mich mit dem Pony im Schlepptau auf den Weg zum Reitplatz, wo wir auch direkt anfingen zu trainieren. Ich longierte Mirabel zuerst im Schritt und arbeitete mich zum Trab, falls ihr euch fragt wieso ich "arbeiten" geschrieben habe, nun ja ab und an korrigierte ich noch einige Kleinigkeiten und machte kleinere Übungen zu bestimmten Fehlern der Stute. Schließlich kam der Galopp und auch hier kontrollierte ich alles. Das machte ich auf beiden Seiten, bevor ich mich dazu entschloss noch ein paar Stangen auf den Boden zu legen und Mirabel an der Longe darüber Traben zu lassen. Ab und an bremste ich die Stute, da ich befürchte, dass sie mir noch im Galopp über die Stangen rasen würde. Nach einer Weile schloss ich das Training ab und brachte sie Stute zur Koppel, wo sie sich mit einem Wiehern und einer Kuscheleinheit von mir verabschiedete. 

22.10.2020-7:42 Uhr
Springtraining mit Ally
Heute ging es für unsere Cross Country Stute ans Springen, doch zunächst in der Halle und nicht im Gelände. Nach dem die Stute fertig gemacht wäre, gingen wir in die Halle und ich saß auf. Nach einiger Zeit merkte Mirabel anscheinend, dass das kleine Cavaletti in der Mitte nicht vom vorherigen Training stammt, sondern es für sie aufgebaut wurde. Die Stute wurde unter mir nervös und tänzelte etwas auf der Stelle. Verdammt. Ich machte weiter mit dem Warmreiten und ließ die Stute einuge Runden galoppieren, bis sie in einen ruhigen, regelmäßigen Galopp gefallen war. Langsam wich die Anspannung wieder von ihr und in einem flotten, aber kontrollierten Trab näherten wir uns dem Hindernis. Als Mirabels Hufe wieder den Boden berührten schien die Stute zu merken, dass sie gerade wirklich über ein Cavaletti mit Reiterin gesprungen war. Stolz trabte sie weiter und brummelte etwas. Weitere 3 mal über hüpfte wir das Cavaletti wieder im Trab, bevor ich noch etwas Galopparbeit mit der Stute machte. Zirkel, Volten und Wendungen, das alles waren nicht gerade die besten Freunde von Mirabel und doch muss auch das mal trainiert werden. Nachdem wir also die chaotischen Galoppübungen abgeschlossen hatten, ritt ich die schwer schnaufende Mirabel noch trocken. Hartes Training wie das von heute würde es wohl jetzt öfter geben und dafür müssten wir noch etwas an der Kondition von Mirabel arbeiten. 

12.11.2020 - 11:00
Geländerunde mit Amystia
Meine Güte war ich müde. Aber ich hatte Emily versprochen, mit ins Gelände zu gehen, also würde ich das auch halten. Schließlich hat sie gestern so gut mitgeholfen, sodass alles reibungslos verlief. Ich glaub, ich bin ihr und ihrer Ma echt was schuldig. Verschlafen machte ich die frisch gekörte Mirabel fertig und stieg schließlich auf. 
Wir schlugen den Weg Richtung Norden ein. Zusammen trottelten wir durchs Gelände, schön gemütlich im Schritt. Wir sahen einiges, ein paar Wildgänse, eine Hasenfamilie, eine streundende Katze und sogar ein paar Kühe und Schafe. Leider trauten wir beide dem Wetter nicht so ganz, also nahmen wir nur die kurze, aber dafür relativ hügelige Runde. Kurz bevor es anfing zu regnen wie aus Kübeln, kamen wir dann doch noch trockenen Fußes am Gestüt an und konnten die Ponys bequem versorgen, bevor wir sie in entchengelben Regencapes zurück auf die Koppel brachten, wo sich die Beiden direkt unter den nächsten Baum stellten.